LISZT TOTAL



LISZT TOTAL

19 Werke. Ein Komponist. Ein Pianist. Ein Abend.

Am 5. November 2026 verwandelt sich der historische Ehrbar Saal in Wien in den Schauplatz eines außergewöhnlichen musikalischen Abenteuers.

Martin Ivanov stellt sich einer der großen Herausforderungen der Klavierliteratur: An einem einzigen Abend erklingen alle 19 Ungarischen Rhapsodien von Franz Liszt – vollständig, ohne Auswahl, ohne Abkürzungen.

Ein musikalischer Everest.

Denn Liszts 19 Ungarische Rhapsodien sind nicht einfach 19 Einzelwerke, die man hintereinander spielt. Sie bilden ein gewaltiges Panorama aus Virtuosität, Leidenschaft, Melancholie, Tanz, Freiheit und unbändiger rhythmischer Energie. Jede Rhapsodie besitzt ihre eigene Persönlichkeit, ihren eigenen Atem, ihre eigene Dramaturgie.

Und jede stellt den Pianisten vor neue Herausforderungen.

Technische Brillanz.
Ausdauer.
Klangfarben.
Rhythmische Präzision.
Spontaneität.
Mut.
Und vor allem: die Fähigkeit, nach Stunden am Klavier noch immer Geschichten zu erzählen.

19 Rhapsodien – 19 Welten

Von der ersten Rhapsodie bis zur berühmten Nr. 2 und weiter durch den gesamten Zyklus entfaltet sich eine faszinierende musikalische Reise.

Es ist eine Reise durch Liszts imaginäres Ungarn – durch Csárdás-Rhythmen, Tänze, feurige Virtuosität und tief empfundene Lyrik. Mal scheint die Musik zu fliegen, mal zu tanzen, mal zu lachen – und plötzlich wird sie dunkel, geheimnisvoll und nachdenklich.

Die berühmte zweite Rhapsodie ist dabei nur der bekannteste Gipfel einer viel größeren Gebirgslandschaft.

Wer die 19 Rhapsodien als Gesamtwerk erlebt, entdeckt einen Liszt, der weit über das populäre Virtuosenbild hinausgeht: einen Komponisten von enormer klanglicher Vorstellungskraft, dramaturgischer Freiheit und emotionaler Tiefe.

Ein solches Programm verlangt nicht nur außergewöhnliche pianistische Fähigkeiten.

Es verlangt Konzentration über Stunden, körperliche Ausdauer und die Fähigkeit, die Spannung eines gesamten Konzertabends zu tragen.

Wie bei einer Bergbesteigung liegt die Herausforderung nicht allein darin, den Gipfel zu erreichen. Es geht um den gesamten Weg.



Jede Rhapsodie ist eine neue Etappe.

Jeder Übergang ein neuer Aufbruch.

Und erst mit der letzten Note des neunzehnten Werkes ist der Gipfel erreicht.

Für ihn ist dieser Abend nicht einfach ein Konzert mit einem außergewöhnlich umfangreichen Programm. Es ist die Begegnung mit einem der monumentalsten und zugleich faszinierendsten Zyklen der romantischen Klavierliteratur.

Ein Abend. Drei Stunden. Neunzehn Rhapsodien.

Das Publikum erwartet kein gewöhnliches Klavierrecital.

Es erwartet eine musikalische Reise, die sich über den gesamten Abend entfaltet – mit drei Konzertteilen und zwei Pausen, in denen das Publikum das Gehörte aufnehmen und sich auf die nächste Etappe vorbereiten kann.

Von der ersten Rhapsodie bis zur neunzehnten entsteht so ein großes musikalisches Gesamtbild:

Liszt TOTAL.

Ein Abend für alle, die Franz Liszt lieben.

Für alle, die Klaviermusik in ihrer extremsten Form erleben möchten.

Ein musikalischer Everest.

Ein Pianist. Ein Komponist. 19 Rhapsodien. Ein Abend.



KlavierTotal – 4 einzigartige Konzerte

MARTIN IVANOV, KLAVIER

7.Dezember 2025 – 11 Uhr
1.März 2026 – 11 Uhr
26.April 2026 – 11 Uhr
7.Juni 2026 – 11 Uhr




Die neueste CD von Martin Ivanov ist für €20 an der Kassa erhältlich.

  1. Johann Sebastian Bach (1685-1750)
  2. Frédéric Chopin (1810-1849)
  3. Frédéric Chopin
  4. Claude Debussy (1862-1918)
  5. Franz Schubert (1797-1828)
  6. Robert Schumann (1810-1856)
  7. Erik Satie (1866-1925)
  8. Franz Liszt (1811-1886)
  9. J.S.Bach – Alexander Siloti (1863-1945)
  10. Sergei Rachmaninov (1873-1943)
  11. Maurice Ravel (1875-1937)
  12. Antonín Dvořák (1841-1904)
  13. Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
  14. Erik Satie
  15. Charles Gounod (1818-1893)
  16. Ludwig van Beethoven (1770-1827)
  17. Frédéric Chopin
  18. Johannes Brahms (1833-1897)
  19. Wolfgang Amadeus Mozart
  20. Johann Sebastian Bach
  • Jesu, Joy of Man’s Desiring
  • Prelude op. 28 Nr. 4 in e-Minor
  • Prelude op. 28 Nr. 15 “Raindrop” in D-flat Major
  • Clair de lune
  • Moment musicaux op. 94 Nr. 3 in f-Minor
  • Träumerei (from “Kinderszenen” op. 15)
  • Gnossienne Nr. 1
  • Consolation Nr. 3 in D-flat Major
  • Prelude in b-Minor
  • Vocalise op. 34 Nr. 14 in c-sharp Minor
  • Pavane for a dead princess (Pavane pour one infante défunte)
  • Humoresque op. 101 Nr. 7 in G-flat Major
  • Rondo alla Turca (3rd movement from Piano Sonata Nr. 11, K. 331)
  • Gymnopédie Nr. 1
  • Ave Maria (based on Bach’s 1st Prelude from WTC Book 1)
  • Für Elise
  • Nocturne op. 9 Nr. 2 in E-flat Major
  • Waltz op. 39 Nr. 15 in A-flat Major
  • Fantasy in d-Minor, K. 397
  • “Arie” in G-Major (from Goldberg Variations)




Ein glanzvoller Abschluss:
Martin Ivanov widmet sich dem größten Virtuosen des 19. Jahrhunderts und zeigt, wie Liszt aus technischen Studien poetische Meisterwerke schuf.
Ein Feuerwerk an Klang, Leidenschaft und Brillanz.







BIOGRAFIE – MARTIN IVANOV, KONZERTPIANIST

Der bulgarische Pianist Martin Ivanov wurde in eine Musikerfamilie geboren und begann im Alter von 4 Jahren Klavier zu spielen und nahm seine Klavierunterrichten bei seiner Mutter, die bis zu seinem Abschluss an der Nationalmusikschule seiner Heimatstadt Ruse, Bulgarien im Jahr 2009 seine Lehrerin blieb.

Während seiner Schulzeit hat Martin an über 50 Klavierwettbewerbe in ganz Europa mit über 45 Preisen teilgenommen. 2006 wurde er vom Direktor von „Jeunesses Musicales“ Bukarest bemerkt und eingeladen, mehrjährige Tourneen in Frankreich, Österreich, Ungarn, Italien, Griechenland und in Rumänien zu spielen, wo es ihm gelang, regelmäßig Klavierkonzerte mit dem Philharmonischen Orchester von Sibiu, Rumänien zu geben. 2008 wurde ihm die größte Auszeichnung seiner Heimatstadt „Ruse 21st Century“ für Außergewöhnliche Erfolge im Musikbereich vergeben.

2009 wurde Martin zum Studium bei dem berühmten Professor Oleg Maisenberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien angenommen. Während seines Lebens in Wien spielte auf vielen wichtigen Festivals, wie „Peter The Great“ Niederlande; „San Daniele Piano Meeting“; „II ‘suono’ di Liszt a Villa d’Este“ Italien; „Varna Summer International Festival“und „Apolonia“ Bulgarien;  „Beethoven Festival“, „Haydn Region“ Österreich; „International Festival de  Musica de Toledo“ Spanien; „Festival von Pennautier“, „Cabardièses  Festival“ und das „Chopin Festival Nohant“ in Frankreich, um nur einige zu nennen.

2010 debütierte er mit großem Erfolg im Salle Gaveau in Paris und  erhielt viele Einladungen, in Frankreich zu spielen, dank der Französischen Pianistin und Managerin Chantal Stigliani. 2011 gab Martin sein Debüt bei dem  Slowakischen Nationalradio, wo er für seine herausragende Aufführung und Leistung von Strawinskys „Three movements of Petrouschka“ in Erinnerung geblieben ist. 2011 war ein sehr wichtiges Jahr, da er auch die bulgarische Geigerin und zukünftige Ehefrau Maria Ramalchanova kennenlernte. Zusammen als Duo waren sie in vielen europäischen Ländern unterwegs und haben viele Veranstaltungen organisiert,  wie Konzerte, Mini-Festivals und Meisterklassen in Österreich. Seit 2015 ist Maria für seinen künstlerische Tätigkeiten verantwortlich.

2016 machte er drei Konzertreisen in England, Deutschland, Österreich, Slowakei und Ungarn mit insgesamt 32 Auftritte. Ein Jahr später begann er mit Österreichs größtem Musiklabel “Gramola” nach seine Aufnahme aller Walzer von Frederic Chopin zu arbeiten. Die CD wurde vom großen Publikum mit viel Respekt angenommen und ist bis heute die meistverkaufte CD von Martin Ivanov. 2018 veröffentlichte er sein zweites Album mit dem Titel „Fantasiestücke und Novelleten“ von Robert Schumann, 2019 – sein drittes „Sonate in h-Moll und Paganini  Etüden“ von Franz Liszt und 2020 sein zweites Liszt-Album „Sämtliche Ungarische Rhapsodien“.

Neben seinen regelmäßigen Auftritten gab Martin sein bisher größtes Konzert in 2019: Sämtliche Ungarischen Rhapsodien von Liszt an einem Abend im ausverkauften Saal des Alten Rathauses in Wien. Ein solches Repertoire, das über zwei Stunden dauert, stellt eine enorme Menge an Technik, Gedächtnis und Körperenergie dar, die viele sagen würden, dass es unmöglich ist.

Ab 2021 verbringt Martin sehr konzentriert viel Zeit im Tonstudio. Zu den kommenden Alben gehören Liszt-Transkriptionen, verschiedene Werke von Bach, Chopin Nocturnes, “Konzertrepertoire” Reihe von fünf CDs, “Martin Ivanov spielt Martin Ivanov”, sowie viel Kammermusik für insgesamt 12 Alben, aufgenommen im Jahr 2021/ 2022.

2021 debütierte er im Goldenen Saal des Musikvereins, Wien  mit dem Sinfonieorchester des Musikvereins mit Dvoraks Klavierkonzert op. 33 mit dem Dirigenten Robert Zelzer.

web: https://de.ivanov-martin.com/concert-pianist





Konzert No.3 Archive: 26.04.2026

Konzert No.2: Archive 1.03.2026


Im Labyrinth der Fugen – Bach und die Angst der Interpreten


Was ist die Fuge von Bach?

Johann Sebastian Bach komponierte im Laufe seines Lebens eine immense Anzahl an Fugen, die sich durch sein gesamtes Schaffen ziehen. Allein durch die Sammlung „Das Wohltemperierte Klavier“ (Teil I & II) sind 48 Fugen für Tasteninstrumente belegt. Hinzu kommen zahlreiche Orgelwerke, Die Kunst der Fuge (über 14 Fugen/Contrapuncti), das Musikalische Opfer (inkl. Ricercar) sowie weitere Fugen in Suiten und Kammermusik, was die Gesamtzahl auf weit über 100 eigenständige Fugenwerke erhöht. 


Die Kunst der Fuge (BWV 1080) ist ein von Johann Sebastian Bach komponierter, unvollendeter Zyklus von vierzehn Fugen und vier Kanons. Die meisten Fugen werden in diesem Werk Contrapunctus genannt. Die Erstausgabe erschien 1751, ein Jahr nach Bachs Tod. Titelblatt der Erstausgabe von 1751 Titelseite zu Bachs Autograph.


Konzert No.1: Archive 7.12.2025


„KlavierTotal“ ist eine Konzertreihe, die in vier Teilen die Vielseitigkeit des Klavierspiels zeigt. Jedes Konzert beleuchtet verschiedene Perspektiven der Musik – als Komponist, als Musiker und als Interpret.

Im ersten Konzert geht es um die Kompositionen von Martin Ivanov und den kreativen Prozess eines Musikers. Das zweite Konzert widmet sich Johann Sebastian Bach und der technischen sowie emotionalen Herausforderung seiner Werke. Im dritten Konzert steht die Virtuosität von Franz Liszt im Mittelpunkt, mit besonderem Fokus auf seine Ungarischen Rhapsodien und seine Lehrmethoden. Das vierte Konzert bringt Martin Ivanov und seinen Bruder als Partner für Musik zu vier Händen zusammen, kombiniert mit humorvollen musikalischen Einlagen im Stil von Victor Borge.

Ziel dieser Konzertreihe ist es, das Publikum nicht nur zurückzublicken und das Erlebte zu reflektieren, sondern mit einem völlig neuen, tiefgehenden Verständnis für Musik aus jedem Konzert zu gehen. Jedes Konzert ist eine emotionale Reise, in der nicht nur gespielt wird, sondern der Zuhörer durch kraftvolle Beispiele und leidenschaftliche Interpretationen mitgenommen wird.

Es wird nicht nur musiziert – es werden Geschichten erzählt, die die Musik lebendig machen und das Publikum mit Inspiration und neuen Perspektiven für jedes kommende Konzert erfüllen.